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Zimt-Walnuss Muffins

Zimt kann man fast mit allem essen (außer Bolognese. Hab ich euch die Geschichte schon mal erzählt? Bestimmt schon drölftausend mal). Na, wie dem auch sei… Ich dachte es sei mal wieder Zeit für ein paar Muffins. Damit man ein bisschen was zu kauen hat, hab ich ein paar Walnüsse reingeschnibbelt.

Das Ergebnis habe ich dann ein paar Zuckerjunkies als echte Muffins verkauft. Sie haben es mir geglaubt, man könnte also behaupten die guten Stücke schmecken wie echte Muffins.

Auf der Suche nach herbstlichen Rezepten findet man ja die verrücktesten Sachen. Anstatt einfach einen Nussmuffin, Nussmuffin sein zu lassen werden da lauter Sachen wie Sirupe, Kürbisse, Gartenstühle, Laub und Gewürze dessen Namen keiner kennt reingeschmissen… Nicht mit mir! Ich rebelliere gegen die Rezeptrebellion sozusagen.

Für diese Herbstwunder (hach wie romantisch das klingt), braucht ihr:

90 gr Kokosmehl
120 gr Butter
6 Eier
7 EL Xylit
1 TL Backpulver
1 TL Zimt (ach was echt? Ja, wirklich!)
200 gr Walnüsse (kleingehackt, ich mein ihr könnt sie aus Ermangelung von Lust auch ganz reinschmeißen. Aber ohne Schale.)
1 TL Vanille (entweder flüssiges, oder echtes, oder gepanschtes…)
nach belieben 9 EL Sprudel

  • Reicht für 13 große Muffins. Oder 12 große und einen hungrigen teigessenden Bäcker…

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1. Eier und Xylit in einer Rührschüssel verrühren. Am Besten auf der höchsten Stufe, dann geht es nämlich schneller! Wenn das Gemisch ganz vieel Bläschen wirft, geht es weiter im Text!

2. Das Kokosmehl könnt ihr entweder durch ein Sieb in die Schüssel sieben oder aber ihr geht den bequemen Weg und schaufelt es einfach direkt rein. Backpulver, Zimt und Vanille dazu und gut verrühren. Der Teig wird jetzt bereits etwas cremiger, da dass Kokosmehl schnell die Flüssigkeit aufsaugt.

(Jetzt könnt ihr den Backofen mal auf 180 Grad vorheizen)

3. Die Butter sollte handwarm sein. So das sie relativ leicht zerdrückt werden kann. Wenn ihr die unterrüht bilden sich vermutlich so kleine Teigbutterflocken, dass ist aber echt kein Problem! (Sieht nur kacke aus.)

4. Und damit diese Muffins ihrem Namen alle Ehre machen, kommen jetzt noch die Nüsse dazu. Ich habe abgepackte im Supermarkt gekauft, ihr könnt natürlich auch auf einem Feldweg Walnüsse einsammeln gehen, die dann aufknacken, feststellen das 90% vergammelt sind und dann erst in den Supermarkt fahren… Jedenfalls, habe ich diese Nüsse nochmal mit einem Messer klein gehackt und anschließend unter den Teig gerührt.

5. Wie sieht euer Teig jetzt aus? Flüssig? Kann nicht sein😉 Klumpig fest? Testet aus ob es mit dem Sprudel besser wird. Der Teig darf insgesamt nicht super flüssig sein, sondern muss mit einem Löffel portionierbar bleiben.

6. Den jetzt perfektionierten Teig könnt ihr in die Muffinförmchen klatschen und bei 180 Grad für 25 Minuten auf der mittleren Schiene backen lassen. Da die Muffins nicht sehr stark aufgehen könnt ihr die Förmchen ruhig richtig voll machen.

Viel Spaß beim nachbacken,

Lea

P.S.: Wenn ihr eine Walnussallergie habt, solltet ihr diese Muffins nicht(!) essen!

 

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Wo warst du und wenn ja wie viel?

Mittlerweile gehört es bei mir ja fast zur Tradition immer mal wieder unterzutauchen. Ich würde ja gern so tun, als sei ich Geheimagentin und würde deshalb nicht zum Backen kommen… Ja schön wärs.

In den letzten Monaten hat sich aber tatsächlich einiges getan. So war ich innerhalb von drei Monaten in drei verschiedenen Ländern. Das klingt jetzt wenn man es so liest gar nicht mehr so spektakulär…

Zuerst verschlug es mich spontan nach Rio de Janeiro. Ja. Ihr habt richtig gelesen, spontan. Donnerstags kam ein Anruf ob ich denn nach Rio fliegen könnte zwecks eines Auftrags. Das wäre ja nicht sonderlich ungewöhnlich… okay, egal wie man es betrachtet, es ist ungewöhnlich. Jedenfalls sollte der Flug keine 24 Stunden später gehen. Plus ich musste mein Arbeitsmaterial beim Zoll anmelden. Die Dame dort war not amused. „Sie wollen morgen fliegen und kommen jetzt erst wegen einer Genehmigung??“ Ich: „Nunja, ich weiß seit einer halben Stunde von dem Flug.“ Da war sie dann auch still. So, weil ja bekanntlich Bilder mehr sagen als Worte, hier ein paar Ausschnitte der Reise.

img_4735(Dieses Bild hat eine Fremde gemacht, ich habe die ganze Zeit gebetet, dass sie nicht mit meiner Kamera wegrennt.)

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(Ihr denkt „Oh, wie sie so übel relaxed in die Weite guckt. Insider wissen ‚Oh, wie sie ungeschminkt und mit ihren Augenringen müde in die Weite guckt’…gewusst wie!)

Kaum war ich wieder in Deutschland ging die Reise weiter nach Fuerteventura. Für alle die auf Sandpeeling stehen (wegen 39847 km/h Wind am Strand), ist es das perfekte Urlaubsziel. (Da gibt es jetzt keine krasse Story, außer ihr wollt meine Beobachtungen vom Hotelbuffett hören/lesen?!)

img_4967(Könnt ihr euch vorstellen wie unfassbar kompliziert es war dieses Bild zu machen?)

Und weiter ging meine Reise, gaaaanz spontan nach Malle. Wieder zum arbeiten. Super Interessant die Insel mal von dieser „seriösen“ Seite kennenzulernen. Natürlich gab es auch einen Abstecher an den Ballermann. Ich habe tatsächlich Menschen saufen, umfallen, aufstehen und weitersaufen gesehen. Dachte ja immer das wären nur billige T-Shirt Sprüche.

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(Damit ihr mir glaubt, dass ich auch mal gearbeitet habe…)

Jetzt steht momentan leider keine spontane Arbeit im Ausland an, deswegen habe ich wieder ganz viel Zeit für meinen Blog. Ich hoffe ihr freut euch so wie ich mich, dass es hier ab sofort wieder drunter und drüber gehen wird.

Alles Liebe wünsche ich euch,

Lea

P.S.: Interessieren euch solche Schwenks aus meinem Leben überhaupt oder wollt ihr einfach nur Rezepte? Haut mal raus😀

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Heidelbeer-Schoko-Torte[ + Video]

Es ist tatsächlich wahr, ich habe mich endlich mal wieder vor den Backofen gestellt. Plötzlich bricht ja jetzt der Sommer aus und da dachte ich mir ‚Backste mal was erfrischendes‘. Wie das geht? Einfach sehr viel Quark in den Prozess involvieren!

Herausgekommen ist eine Heidelbeer Schokoladen Torte die sich, finde ich, sehen lassen kann. Da ich mein Kontingent an klugen Sprüchen bereits in dem Video dazu verbraten habe, kommen hier nur die knallharten Fakten rein und den Spaß bekommt ihr dann sozusagen im Video

Anschnitt

Die Torte besteht aus drei“Schichten“. Ganz unten begrüßt euch ein Schokoladenboden, danach macht euch ein Heidelbeergelee den Mund wässrig um anschließend in einer wilden Quark-Frischkäse-Sahne-Schicht zu eskalieren. Obendrauf hab ich dann noch ein paar Blaubeeren/Heidelbeeren/wie-auch-immer gepackt, das Auge isst schließlich auch mit.

Aber, bevor ihr mir hier wegschnarcht, fang ich mal mit dem wirklich interessanten Teil an.

Für den Schokoladenboden braucht ihr:
240 gr gemahlene Mandeln
5 Eier
6 EL Xylit
3 EL Backkakao
120 gr Frischkäse
80 gr Butter
1 TL Backpulver
viel Vanille (ich liebe diese Mengeneinheit „viel“.)

Für die Heidelbeer-Möchtegern-Zwischenschicht:
300 gr Tiefkühlheidelbeeren (ihr könnt natürlich auch frische nehmen)
2-4 Blatt Gelatine (je nachdem wie viele Beeren ihr letztendlich nehmt)
4 EL Xylit

Für die Quarkschicht:
500 gr Quark (mindestens 20% Fett)
200 gr Frischkäse
200 ml Sahne
3 Blätter Gelatine
5 EL Xylit

Für das Social-Media-taugliche Topping:
viele Heidelbeeren (etwa drei Schälchen a 125 Gramm)

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Die genauen Arbeitsschritte habe ich euch hier erklärt.

Oder direkt hier:

Falls irgendwas unklar ist oder ihr mein Genuschel nicht versteh: schreibt mir einfach!

Ich hoffe euch gefällt das Video und der Kuchen.

Haut rein,

Lea

P.S.: Habt ihr gemerkt wie elegant ich jedes Wort „Video“ verlinkt habe? Wahnsinn, oder?😀

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Hühnchen mit Tomaten-Zaziki

Hühnchen hat bei mir grad voll den Lauf! Nach diesem Essen könnt ihr alles machen, solange ihr den Mund nicht aufmacht. Wegen Knoblauch Overload.

Herzhaft Essen ist bei mir immer so ein Ding, es muss einfach schnell gehen, gut schmecken und bloß nicht zu umständlich sein. Deswegen fallen bei mir gern mal Beilagen weg und ich versuch Gemüse, Soße und Protein in möglichst einen Kochvorgang zu stecken. Auf dieses Rezept hat mich Meli von LowCarb Köstlichkeiten mit ihrem Bifteki Tomatenreis Rezept gebracht.

Blumenkohlreis ist ja ganz nett, aber nachdem ich erst den Standmixer geschrottet habe weil mein Blumenkohl ein kleiner Dickkopf war, ich dann mit einem Messer das gute Ding klein gehackt habe um dann anschließend zwei Kochtöpfe mit der vor sich hin garenden Masse zu belagern – beschloss ich: Ohne mich! Ich habe dann meinen altbekannten Lebensmittelentsorgungs-Trick angewendet, mit dem man ohne schlechtes Gewissen Essen „verschwinden“ lassen kann. Einfach portionieren, einfrieren. Und so in einem dreiviertel Jahr wenn keiner mehr weiß was es ist, wegschmeißen.

Das hier ist jetzt sozusagen die faule und trottelsichere Variante! Dafür braucht ihr:

1,5 kg Hühnchenbrustfilets
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 EL Tomatenmark
5 Tomaten
3 EL Creme Fraiche
400 gr Zaziki
Salz und Pfeffer

1. Die Hühnchenbrustfilets erstmal schnetzeln in ca 1,5 cm dicke Stücke. In einer Pfanne scharf anbraten. Der Meister der Kochplatte hat mir beigebracht lieber kleine Portionen anzubraten, als alles auf einmal weil sonst die Pfanne zu „kalt“ wird und das Fleisch nicht cross. Und das geht ja mal gar nicht. Wir wollen es schließlich cross! (Nachher kommt eh Soße drüber und macht alles wieder labbrig. Also falls es bei euch nicht cross wird, egal!)

2. Wenn ihr also das ganze Geschnetzelte knallhart angebraten habt, in eine Auflaufform – Alufolie drüber und bei 100 Grad für die restliche Zeit eures Kochens in den Backofen. Wenn ihr also jetzt nicht vier Stunden für die Soße braucht, habt ihr nachher richtig saftiges Hühnchen.

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3. Zwiebel kleinschneiden lassen. Ich mein, ihr könnt das auch selber machen: aber dann weint ihr halt! Knoblauch pressen und beides in der Hühnchenpfanne andünsten.

4. Wenn die Zwiebeln glasig aussehen, die klein geschnittenen Tomaten dazu und mal kurz anbrutzeln lassen. Tomatenmark und Gewürze rein und bisschen köcheln lassen.

5. Am Schluss das Creme fraiche dazu und das Zaziki.

6. Umrühren, Hühnchen aus dem Ofen: Essen!

Lasst crossen knacken!

Lea

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Hm, lecker: Schadstoffe!

Egal ob Mann oder Frau, jeder benutzt sie: Pflegeprodukte. (Auch wenn man das bei manchen nicht glauben will!)

Shampoo und Duschgel (das ja hoffentlich eh), aber auch Deos, Haarspray, Makeups, Tages- Nacht und 20-Jahre-jünger-in-3-Minuten-Cremes beinhalten oft leider viele Schadstoffe die so auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind. Schreibt ja auch keiner drauf „Dieses Produkt kann Brustkrebs verursachen und Hautirritationen, aber es ist bunt und blubbert, also bitte kaufen!“

„If you can’t pronounce a word correctly, just don’t use it“jemand schlaues

Um euch aber einen kleinen Überblick zu verschaffen, was wir uns da täglich auf die Haut schmieren, hab ich mal ein bisschen was zusammen getragen.

Was sich alles so in unserem Badezimmer versteckt (außer eine Sammlung von leeren Klorollen) und wie ihr diese Stoffe beim nächsten Einkauf am Besten vermeidet, jetzt hier aufgelistet!


Mineralöl findet ihr vor allem in Seifen, Cremes und Ölen. Es gaukelt eurem Körper vor, die Haut mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen und die Haut so sanft und weich zu machen. Dabei macht Mineralöl aber genau das Gegenteil. Es legt sich wie ein Film auf eure Haut und lässt diese nicht mehr atmen. Das hat außerdem zur Folge das die Haut nicht mehr mit Nährstoffen versorgt werden kann und diese Filmschicht ist natürlich optimal für Keime und Bakterien. Diese vermehren sich ruckizucki und so können dann Akne und Mitesser entstehen.

Gerade weil Mineralöl so ein Schmierfink (im wahrsten Sinne des Wortes) ist, versteckt es sich hinter einigen Bezeichnungen: Petrolatum, Paraffinum Liquidum, Paraffinum Subliquidum, Cera Microcristallina, Microcrystalline Wax, Ceresin, Vaseline, Mineral Oil.


  Duschgels mit guten Inhaltsstoffen*

Duschgels


Über Aluminium in Pflegeprodukten wird immer wieder heftig diskutiert. Es ist antibakteriell und schweißhemmend und wird deswegen vor allem in Deos benutzt. Es heißt, wenn zuviel Aluminium im Körper ist, kann es eine Art Demenz oder auch Brustkrebs auslösen. Hundertprozentige Studien dafür gibts nicht, aber was plausibel klingt ist, dass wir schon durch Nahrung und Umwelteinflüsse soviel Aluminium aufnehmen, dass wenn dann auch noch das meist hochkonzentrierte aus dem Deo dazukommt, es einfach zu viel wird. Und wie heißt es doch so schön: die Menge macht das Gift. (Gilt für alles, außer Schokolade. Die macht höchstens glücklick ;)!)


Deos, deren Inhaltsstoffe dich nicht ins schwitzen bringen (witzig…)

Deos


Silikone sind auch so falsche Freunde. Und ich rede nicht von dem Silikon das Männerherzen höher schlagen lässt. Silikon in Duschgels und Shampoos gibt uns zwar das Gefühl das die Haut und das Haar geschmeidig sind, jedoch bildet sich eigentlich nur ein Film auf der Haut oder den Haaren das einem vorgaukelt es sei gesund, unter dieser Schicht siehts dafür aber gar nicht gut aus! Das merkt man, wenn man einfach mal einen Monat auf ein Shampoo verzichtet das Silikone enthält.

Dafür machen es einem die Silikone einfacher erkannt zu werden. Sie haben die Endung „-cone“ oder „-xane“ – am häufigsten werdet ihr auf Dimethicone, Methicone, Polysiloxane oder Cyclomethicone, treffen.


 Shampoos die ihr ohne Bedenken benutzen könnt*

Shampoos


Parabene sorgen in vielen Kosmetikprodukten für eine längere Haltbarkeit. Sie sind jedoch dem weiblichen Sexualhormon Östrogen sehr ähnlich. Es wird davon ausgegangen das Parabene den Hormonhaushalt durcheinander bringen. An Ratten wurde diese Theorie bereits bestätigt.

Dieser Schadstoff ist relativ einfach zu erkennen (wenigstens was), da diese immer auf  “-paraben” enden: Methylparaben, Ethylparaben, Propylparaben, Butylparaben, Isopropylparaben und Isobutylparaben.


PET, da denkt man erstmal an Plastikflaschen. Es steht aber auch als Abkürzung für Mikroplastik das sich nur allzu oft in unseren Gesichtsreinigern, Peelings, Duschgels usw befindet. Dadurch fühlt sich eure Gesichtscreme nämlich viel cremiger an und durch die Mikroplastikteile in eurem Peeling kriegt ihr das Gefühl jetzt richtig sauber zu sein. Das Problem ist auch nicht das wir das Zeug uns auf die Haut schmieren, sondern was danach passiert. Das Plastik gelangt von unserem Gesicht zurück ins Wasser (Kläranlagen können es nicht rausfiltern, weil das Mikroplastik zu klein ist) und wird dann durch Strömungen schön über die Weltmeere verteilt. Es zieht Umweltgifte an, wird dann von Meeresorganismen gefressen und wandert zurück in unser Essen. Nom! NICHT!

Erkennen könnt ihr die Plastikflasche in eurer Plastikflasche an den Kennzeichnungen: PE, PET, PP, PES, PA.


Glycerin findet ihr in fast jedem Produkt. Es ist ein hautfreundlicher Feuchtigkeitsspender. Wenn es jedoch an zweiter oder dritter Stelle in der Auflistung steht, ist es zu hoch dosiert und kann eure Haut auf Dauer zu sehr austrocknen.


Yeaaaaah. Kleingedrucktes!! Bitte hier noch meine *Bemerkungen beachten!
*nur weil ein Produkt einer Firma bedenkenlos ist, heißt das nicht das alle Produkte in Ordnung sind.
Außerdem übernehme ich keine Verantwortung (so hab ichs gern!) über die Vollständigkeit meiner Auflistungen!

Falls ihr euer Gehirn mal im Wasserglas vergesst (kein Ding, kann jedem Mal passieren), gibts hier einen wunderbaren Tipp wie ihr ohne viel Zettelwirtschaft rausfindet ob euer Duschgel zu empfehlen ist:

Codecheck_iPhone_Icon_grossEs handelt sich hierbei um das Superbrain Handy, oder um mal bisschen genauer zu werden, die App „Code Check“ (nein, ich werde leider nicht dafür bezahlt. Ich finde das wirklich gut).

Die App funktioniert folgendermaßen: Ihr ladet die euch runter (…was wiiirklich? jaja!). Anschließend könnt ihr mit eurem Handy den Barcode von dem Produkt abscannen. Und dann sagt euch auch schon die App obs was taugt beziehungsweise inwiefern die Inhaltsstoffe schädlich sind. Dann könnt ihr immer noch entscheiden ob ihr Hautirritationen riskieren wollt oder ob ihr dann doch lieber nochmal umschwenkt.

Die App kostet netterweise nichts! Danke dafür!

Und findet ihr für Androids hier → hierhierhier
Für Apfel und Birnen, einmal hier entlang → dadada

Also, bleibt sauber!

Lea

„…Äh, du weißt schon, keiner mag Klugscheißer“ – jaaajaa, ich weiß! Deswegen hab ich mir das ganze ja auch nicht neu ausgedacht, sondern hatte fleißige Unterstützung von Mr. Google, Frau Gehirn und Schwester Internet!

Hier meine Quellen:
http://www.gesundheitstabelle.de/index.php/schadstoffe-gifte/gifte-kosmetika
https://news.utopia.de/ratgeber/die-schlimmsten-inhaltsstoffe-in-kosmetik/
https://www.test.de/Mineraloele-in-Kosmetika-Kritische-Stoffe-in-Cremes-Lippenpflegeprodukten-und-Vaseline-4853357-0/
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/meere/131119_bund_meeresschutz_mikroplastik_produktliste.pdf
http://www.rutano.de/bedenkliche-inhaltsstoffe.html

 

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Marinierte Hähnchenkeule mit Coleslaw

Der Titel ist mal überhaupt nicht lang, aber kürzer fassen ging nun wirklich nicht! Ich wage momentan fast täglich herzhafte Experimente in meiner Küche. Nicht, dass ich die letzten zwei Jahre mich nur von Kuchen ernährt hatte, aber wirklich viel Mühe hab ich mir bei meinen Hauptmahlzeiten nicht gegeben. Das ändert sich jetzt und deswegen dachte ich, lasse ich euch an den gut schmeckenden Rezepten teilhaben.

Eigentlich wollte ich ja Chicken Wings machen, aber der Metzger meines Vertrauens… entschuldigt, Ex-Vertrauens, hatte keine. (No wings, no me!)

Dementsprechend habe ich mich eben mit den Keulen zufrieden gegeben. Ist ja auch mehr dran! Nur Hunde nagen an Knochen (ach ne, das war ja der feministische Leitspruch gegen dünne Frauen und für Kurven, aber nicht zu viele Kurven. Nur so bisschen kurvig. Also straff kurvig natürlich.)

Ihr braucht also, um mal auf das eigentliche Thema zurückzukommen, so viele Keulen wie ihr tragen könnt. Ich habe 1,1 Kg (a.k.a. 5) genommen.

Für die Marinade benötigt ihr:

6 EL Olivenöl
4 EL Xucker
3 EL Senf
2 EL Balsamico
2 EL Essig
6 EL Tomatenmark
1 TL rauchiges Paprikapulver (ich liebe das! Über all drauf. Hühnchen, Steak, Dreckwäsche, …)
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 TL Curry

  1. Alle Zutaten in einer Schüssel zusammenmischen.
  2. Die Keulen in die Marinade legen und mit den Händen einstreichen. Ihr könntet dafür auch einen Pinsel nehmen, aber wo bleibt da der Spaß?
  3. Wenn die Hühnchen mariniert und ihr auch nicht mehr ganz frisch seid, eine große Gefriertüte nehmen oder viele Kleine (Ihr habt die Wahl! Unentschlossene Frauen wie ich stehen jetzt da. Weinend. „Was soll ich bloß nehmen??? Groooß oder Kleiiiin?“) und alles reinschütten.
  4. Dieser Schritt bekommt einen Extra Punkt, damit das Rezept bisschen was her macht. Die Luft jetzt komplett aus dem Beutel drücken und zuknoten. Tadaa – vakuumiert! Naja, mehr oder weniger.
  5. Das Ganze über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
  6. …..
  7. – 3 Wochen später – „Oh, was ist das da unten im Kühlschrank?“
  8. Kleiner Scherz. Wenn die Hähnchenkeulen durchgezogen sind, bitte auf einem tiefen Backblech ausbreiten und den Rest der Marinade drüber schmieren.
  9. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und wenn er dann mal endlich heiß wird (dauert das bei euch auch immer länger als später dann der eigentliche Backvorgang?) 45 Minuten auf der untersten Schiene durchgaren lassen.

Fertig!

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Wer dazu den leckersten Coleslaw (= Krautsalat) der Welt essen will, schaut einfach mal bei der Jasmin von der Low Carberia vorbei → hier entlang!

Zeitaufwand Zubereitung der Marinade: 10 Minuten (wenn man den ganzen Kram gleich findet)

Zeitaufwand insgesamt Hähnchenkeule: Eine Nacht und 45 Minuten, also 13 Stunden.

Zeitaufwand Zubereitung Coleslaw: 15 Minuten (wenn man nur wenige Möhren raspelt), 30 Minuten (wenn man wie ich ein ganzes Kilo meint raspeln zu müssen…)

Zeitaufwand Coleslaw insgesamt: Eine Nacht und 15 Minuten

Ich hoffe ja ehrlich die Zeitangaben bringen euch was ↑

Mich nervt das nämlich immer tierisch wenn ich was kochen will und dann plötzlich lese: „Und jetzt 13 Stunden in Kühlschrank“. Obwohl bei der Zubereitungszeit nur „15 Minuten'“ stand.

Ich hoffe euch schmeckt das ganze und ihr habt wie immer eine Menge Spaß in der Küche!

Lea

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„Liebster Award“ XXL Booom!

Jetzt muss ich aber mal wirklich ran hier. Rieke und Dani haben mich bereits für diesen Award nominiert und jetzt ist noch Sarah dazugekommen. Und da alle guten Dinge bekanntlich drei sind, lege ich mal los.

Meine letzte Auszeichnung war in der 6. Klasse, weil ich so schön vorlesen konnte. Ist also schon eine Weile her und deswegen bin ich jetzt bisschen aufgeregt … Weiterlesen