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Heidelbeer-Schoko-Torte[ + Video]

Es ist tatsächlich wahr, ich habe mich endlich mal wieder vor den Backofen gestellt. Plötzlich bricht ja jetzt der Sommer aus und da dachte ich mir ‚Backste mal was erfrischendes‘. Wie das geht? Einfach sehr viel Quark in den Prozess involvieren!

Herausgekommen ist eine Heidelbeer Schokoladen Torte die sich, finde ich, sehen lassen kann. Da ich mein Kontingent an klugen Sprüchen bereits in dem Video dazu verbraten habe, kommen hier nur die knallharten Fakten rein und den Spaß bekommt ihr dann sozusagen im Video

Anschnitt

Die Torte besteht aus drei“Schichten“. Ganz unten begrüßt euch ein Schokoladenboden, danach macht euch ein Heidelbeergelee den Mund wässrig um anschließend in einer wilden Quark-Frischkäse-Sahne-Schicht zu eskalieren. Obendrauf hab ich dann noch ein paar Blaubeeren/Heidelbeeren/wie-auch-immer gepackt, das Auge isst schließlich auch mit.

Aber, bevor ihr mir hier wegschnarcht, fang ich mal mit dem wirklich interessanten Teil an.

Für den Schokoladenboden braucht ihr:
240 gr gemahlene Mandeln
5 Eier
6 EL Xylit
3 EL Backkakao
120 gr Frischkäse
80 gr Butter
1 TL Backpulver
viel Vanille (ich liebe diese Mengeneinheit „viel“.)

Für die Heidelbeer-Möchtegern-Zwischenschicht:
300 gr Tiefkühlheidelbeeren (ihr könnt natürlich auch frische nehmen)
2-4 Blatt Gelatine (je nachdem wie viele Beeren ihr letztendlich nehmt)
4 EL Xylit

Für die Quarkschicht:
500 gr Quark (mindestens 20% Fett)
200 gr Frischkäse
200 ml Sahne
3 Blätter Gelatine
5 EL Xylit

Für das Social-Media-taugliche Topping:
viele Heidelbeeren (etwa drei Schälchen a 125 Gramm)

Kunschd

Die genauen Arbeitsschritte habe ich euch hier erklärt.

Oder direkt hier:

Falls irgendwas unklar ist oder ihr mein Genuschel nicht versteh: schreibt mir einfach!

Ich hoffe euch gefällt das Video und der Kuchen.

Haut rein,

Lea

P.S.: Habt ihr gemerkt wie elegant ich jedes Wort „Video“ verlinkt habe? Wahnsinn, oder?😀

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Hühnchen mit Tomaten-Zaziki

Hühnchen hat bei mir grad voll den Lauf! Nach diesem Essen könnt ihr alles machen, solange ihr den Mund nicht aufmacht. Wegen Knoblauch Overload.

Herzhaft Essen ist bei mir immer so ein Ding, es muss einfach schnell gehen, gut schmecken und bloß nicht zu umständlich sein. Deswegen fallen bei mir gern mal Beilagen weg und ich versuch Gemüse, Soße und Protein in möglichst einen Kochvorgang zu stecken. Auf dieses Rezept hat mich Meli von LowCarb Köstlichkeiten mit ihrem Bifteki Tomatenreis Rezept gebracht.

Blumenkohlreis ist ja ganz nett, aber nachdem ich erst den Standmixer geschrottet habe weil mein Blumenkohl ein kleiner Dickkopf war, ich dann mit einem Messer das gute Ding klein gehackt habe um dann anschließend zwei Kochtöpfe mit der vor sich hin garenden Masse zu belagern – beschloss ich: Ohne mich! Ich habe dann meinen altbekannten Lebensmittelentsorgungs-Trick angewendet, mit dem man ohne schlechtes Gewissen Essen „verschwinden“ lassen kann. Einfach portionieren, einfrieren. Und so in einem dreiviertel Jahr wenn keiner mehr weiß was es ist, wegschmeißen.

Das hier ist jetzt sozusagen die faule und trottelsichere Variante! Dafür braucht ihr:

1,5 kg Hühnchenbrustfilets
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 EL Tomatenmark
5 Tomaten
3 EL Creme Fraiche
400 gr Zaziki
Salz und Pfeffer

1. Die Hühnchenbrustfilets erstmal schnetzeln in ca 1,5 cm dicke Stücke. In einer Pfanne scharf anbraten. Der Meister der Kochplatte hat mir beigebracht lieber kleine Portionen anzubraten, als alles auf einmal weil sonst die Pfanne zu „kalt“ wird und das Fleisch nicht cross. Und das geht ja mal gar nicht. Wir wollen es schließlich cross! (Nachher kommt eh Soße drüber und macht alles wieder labbrig. Also falls es bei euch nicht cross wird, egal!)

2. Wenn ihr also das ganze Geschnetzelte knallhart angebraten habt, in eine Auflaufform – Alufolie drüber und bei 100 Grad für die restliche Zeit eures Kochens in den Backofen. Wenn ihr also jetzt nicht vier Stunden für die Soße braucht, habt ihr nachher richtig saftiges Hühnchen.

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3. Zwiebel kleinschneiden lassen. Ich mein, ihr könnt das auch selber machen: aber dann weint ihr halt! Knoblauch pressen und beides in der Hühnchenpfanne andünsten.

4. Wenn die Zwiebeln glasig aussehen, die klein geschnittenen Tomaten dazu und mal kurz anbrutzeln lassen. Tomatenmark und Gewürze rein und bisschen köcheln lassen.

5. Am Schluss das Creme fraiche dazu und das Zaziki.

6. Umrühren, Hühnchen aus dem Ofen: Essen!

Lasst crossen knacken!

Lea

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Hm, lecker: Schadstoffe!

Egal ob Mann oder Frau, jeder benutzt sie: Pflegeprodukte. (Auch wenn man das bei manchen nicht glauben will!)

Shampoo und Duschgel (das ja hoffentlich eh), aber auch Deos, Haarspray, Makeups, Tages- Nacht und 20-Jahre-jünger-in-3-Minuten-Cremes beinhalten oft leider viele Schadstoffe die so auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind. Schreibt ja auch keiner drauf „Dieses Produkt kann Brustkrebs verursachen und Hautirritationen, aber es ist bunt und blubbert, also bitte kaufen!“

„If you can’t pronounce a word correctly, just don’t use it“jemand schlaues

Um euch aber einen kleinen Überblick zu verschaffen, was wir uns da täglich auf die Haut schmieren, hab ich mal ein bisschen was zusammen getragen.

Was sich alles so in unserem Badezimmer versteckt (außer eine Sammlung von leeren Klorollen) und wie ihr diese Stoffe beim nächsten Einkauf am Besten vermeidet, jetzt hier aufgelistet!


Mineralöl findet ihr vor allem in Seifen, Cremes und Ölen. Es gaukelt eurem Körper vor, die Haut mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen und die Haut so sanft und weich zu machen. Dabei macht Mineralöl aber genau das Gegenteil. Es legt sich wie ein Film auf eure Haut und lässt diese nicht mehr atmen. Das hat außerdem zur Folge das die Haut nicht mehr mit Nährstoffen versorgt werden kann und diese Filmschicht ist natürlich optimal für Keime und Bakterien. Diese vermehren sich ruckizucki und so können dann Akne und Mitesser entstehen.

Gerade weil Mineralöl so ein Schmierfink (im wahrsten Sinne des Wortes) ist, versteckt es sich hinter einigen Bezeichnungen: Petrolatum, Paraffinum Liquidum, Paraffinum Subliquidum, Cera Microcristallina, Microcrystalline Wax, Ceresin, Vaseline, Mineral Oil.


  Duschgels mit guten Inhaltsstoffen*

Duschgels


Über Aluminium in Pflegeprodukten wird immer wieder heftig diskutiert. Es ist antibakteriell und schweißhemmend und wird deswegen vor allem in Deos benutzt. Es heißt, wenn zuviel Aluminium im Körper ist, kann es eine Art Demenz oder auch Brustkrebs auslösen. Hundertprozentige Studien dafür gibts nicht, aber was plausibel klingt ist, dass wir schon durch Nahrung und Umwelteinflüsse soviel Aluminium aufnehmen, dass wenn dann auch noch das meist hochkonzentrierte aus dem Deo dazukommt, es einfach zu viel wird. Und wie heißt es doch so schön: die Menge macht das Gift. (Gilt für alles, außer Schokolade. Die macht höchstens glücklick ;)!)


Deos, deren Inhaltsstoffe dich nicht ins schwitzen bringen (witzig…)

Deos


Silikone sind auch so falsche Freunde. Und ich rede nicht von dem Silikon das Männerherzen höher schlagen lässt. Silikon in Duschgels und Shampoos gibt uns zwar das Gefühl das die Haut und das Haar geschmeidig sind, jedoch bildet sich eigentlich nur ein Film auf der Haut oder den Haaren das einem vorgaukelt es sei gesund, unter dieser Schicht siehts dafür aber gar nicht gut aus! Das merkt man, wenn man einfach mal einen Monat auf ein Shampoo verzichtet das Silikone enthält.

Dafür machen es einem die Silikone einfacher erkannt zu werden. Sie haben die Endung „-cone“ oder „-xane“ – am häufigsten werdet ihr auf Dimethicone, Methicone, Polysiloxane oder Cyclomethicone, treffen.


 Shampoos die ihr ohne Bedenken benutzen könnt*

Shampoos


Parabene sorgen in vielen Kosmetikprodukten für eine längere Haltbarkeit. Sie sind jedoch dem weiblichen Sexualhormon Östrogen sehr ähnlich. Es wird davon ausgegangen das Parabene den Hormonhaushalt durcheinander bringen. An Ratten wurde diese Theorie bereits bestätigt.

Dieser Schadstoff ist relativ einfach zu erkennen (wenigstens was), da diese immer auf  “-paraben” enden: Methylparaben, Ethylparaben, Propylparaben, Butylparaben, Isopropylparaben und Isobutylparaben.


PET, da denkt man erstmal an Plastikflaschen. Es steht aber auch als Abkürzung für Mikroplastik das sich nur allzu oft in unseren Gesichtsreinigern, Peelings, Duschgels usw befindet. Dadurch fühlt sich eure Gesichtscreme nämlich viel cremiger an und durch die Mikroplastikteile in eurem Peeling kriegt ihr das Gefühl jetzt richtig sauber zu sein. Das Problem ist auch nicht das wir das Zeug uns auf die Haut schmieren, sondern was danach passiert. Das Plastik gelangt von unserem Gesicht zurück ins Wasser (Kläranlagen können es nicht rausfiltern, weil das Mikroplastik zu klein ist) und wird dann durch Strömungen schön über die Weltmeere verteilt. Es zieht Umweltgifte an, wird dann von Meeresorganismen gefressen und wandert zurück in unser Essen. Nom! NICHT!

Erkennen könnt ihr die Plastikflasche in eurer Plastikflasche an den Kennzeichnungen: PE, PET, PP, PES, PA.


Glycerin findet ihr in fast jedem Produkt. Es ist ein hautfreundlicher Feuchtigkeitsspender. Wenn es jedoch an zweiter oder dritter Stelle in der Auflistung steht, ist es zu hoch dosiert und kann eure Haut auf Dauer zu sehr austrocknen.


Yeaaaaah. Kleingedrucktes!! Bitte hier noch meine *Bemerkungen beachten!
*nur weil ein Produkt einer Firma bedenkenlos ist, heißt das nicht das alle Produkte in Ordnung sind.
Außerdem übernehme ich keine Verantwortung (so hab ichs gern!) über die Vollständigkeit meiner Auflistungen!

Falls ihr euer Gehirn mal im Wasserglas vergesst (kein Ding, kann jedem Mal passieren), gibts hier einen wunderbaren Tipp wie ihr ohne viel Zettelwirtschaft rausfindet ob euer Duschgel zu empfehlen ist:

Codecheck_iPhone_Icon_grossEs handelt sich hierbei um das Superbrain Handy, oder um mal bisschen genauer zu werden, die App „Code Check“ (nein, ich werde leider nicht dafür bezahlt. Ich finde das wirklich gut).

Die App funktioniert folgendermaßen: Ihr ladet die euch runter (…was wiiirklich? jaja!). Anschließend könnt ihr mit eurem Handy den Barcode von dem Produkt abscannen. Und dann sagt euch auch schon die App obs was taugt beziehungsweise inwiefern die Inhaltsstoffe schädlich sind. Dann könnt ihr immer noch entscheiden ob ihr Hautirritationen riskieren wollt oder ob ihr dann doch lieber nochmal umschwenkt.

Die App kostet netterweise nichts! Danke dafür!

Und findet ihr für Androids hier → hierhierhier
Für Apfel und Birnen, einmal hier entlang → dadada

Also, bleibt sauber!

Lea

„…Äh, du weißt schon, keiner mag Klugscheißer“ – jaaajaa, ich weiß! Deswegen hab ich mir das ganze ja auch nicht neu ausgedacht, sondern hatte fleißige Unterstützung von Mr. Google, Frau Gehirn und Schwester Internet!

Hier meine Quellen:
http://www.gesundheitstabelle.de/index.php/schadstoffe-gifte/gifte-kosmetika
https://news.utopia.de/ratgeber/die-schlimmsten-inhaltsstoffe-in-kosmetik/
https://www.test.de/Mineraloele-in-Kosmetika-Kritische-Stoffe-in-Cremes-Lippenpflegeprodukten-und-Vaseline-4853357-0/
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/meere/131119_bund_meeresschutz_mikroplastik_produktliste.pdf
http://www.rutano.de/bedenkliche-inhaltsstoffe.html

 

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Marinierte Hähnchenkeule mit Coleslaw

Der Titel ist mal überhaupt nicht lang, aber kürzer fassen ging nun wirklich nicht! Ich wage momentan fast täglich herzhafte Experimente in meiner Küche. Nicht, dass ich die letzten zwei Jahre mich nur von Kuchen ernährt hatte, aber wirklich viel Mühe hab ich mir bei meinen Hauptmahlzeiten nicht gegeben. Das ändert sich jetzt und deswegen dachte ich, lasse ich euch an den gut schmeckenden Rezepten teilhaben.

Eigentlich wollte ich ja Chicken Wings machen, aber der Metzger meines Vertrauens… entschuldigt, Ex-Vertrauens, hatte keine. (No wings, no me!)

Dementsprechend habe ich mich eben mit den Keulen zufrieden gegeben. Ist ja auch mehr dran! Nur Hunde nagen an Knochen (ach ne, das war ja der feministische Leitspruch gegen dünne Frauen und für Kurven, aber nicht zu viele Kurven. Nur so bisschen kurvig. Also straff kurvig natürlich.)

Ihr braucht also, um mal auf das eigentliche Thema zurückzukommen, so viele Keulen wie ihr tragen könnt. Ich habe 1,1 Kg (a.k.a. 5) genommen.

Für die Marinade benötigt ihr:

6 EL Olivenöl
4 EL Xucker
3 EL Senf
2 EL Balsamico
2 EL Essig
6 EL Tomatenmark
1 TL rauchiges Paprikapulver (ich liebe das! Über all drauf. Hühnchen, Steak, Dreckwäsche, …)
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
1 TL Curry

  1. Alle Zutaten in einer Schüssel zusammenmischen.
  2. Die Keulen in die Marinade legen und mit den Händen einstreichen. Ihr könntet dafür auch einen Pinsel nehmen, aber wo bleibt da der Spaß?
  3. Wenn die Hühnchen mariniert und ihr auch nicht mehr ganz frisch seid, eine große Gefriertüte nehmen oder viele Kleine (Ihr habt die Wahl! Unentschlossene Frauen wie ich stehen jetzt da. Weinend. „Was soll ich bloß nehmen??? Groooß oder Kleiiiin?“) und alles reinschütten.
  4. Dieser Schritt bekommt einen Extra Punkt, damit das Rezept bisschen was her macht. Die Luft jetzt komplett aus dem Beutel drücken und zuknoten. Tadaa – vakuumiert! Naja, mehr oder weniger.
  5. Das Ganze über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
  6. …..
  7. – 3 Wochen später – „Oh, was ist das da unten im Kühlschrank?“
  8. Kleiner Scherz. Wenn die Hähnchenkeulen durchgezogen sind, bitte auf einem tiefen Backblech ausbreiten und den Rest der Marinade drüber schmieren.
  9. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und wenn er dann mal endlich heiß wird (dauert das bei euch auch immer länger als später dann der eigentliche Backvorgang?) 45 Minuten auf der untersten Schiene durchgaren lassen.

Fertig!

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Wer dazu den leckersten Coleslaw (= Krautsalat) der Welt essen will, schaut einfach mal bei der Jasmin von der Low Carberia vorbei → hier entlang!

Zeitaufwand Zubereitung der Marinade: 10 Minuten (wenn man den ganzen Kram gleich findet)

Zeitaufwand insgesamt Hähnchenkeule: Eine Nacht und 45 Minuten, also 13 Stunden.

Zeitaufwand Zubereitung Coleslaw: 15 Minuten (wenn man nur wenige Möhren raspelt), 30 Minuten (wenn man wie ich ein ganzes Kilo meint raspeln zu müssen…)

Zeitaufwand Coleslaw insgesamt: Eine Nacht und 15 Minuten

Ich hoffe ja ehrlich die Zeitangaben bringen euch was ↑

Mich nervt das nämlich immer tierisch wenn ich was kochen will und dann plötzlich lese: „Und jetzt 13 Stunden in Kühlschrank“. Obwohl bei der Zubereitungszeit nur „15 Minuten'“ stand.

Ich hoffe euch schmeckt das ganze und ihr habt wie immer eine Menge Spaß in der Küche!

Lea

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„Liebster Award“ XXL Booom!

Jetzt muss ich aber mal wirklich ran hier. Rieke und Dani haben mich bereits für diesen Award nominiert und jetzt ist noch Sarah dazugekommen. Und da alle guten Dinge bekanntlich drei sind, lege ich mal los.

Meine letzte Auszeichnung war in der 6. Klasse, weil ich so schön vorlesen konnte. Ist also schon eine Weile her und deswegen bin ich jetzt bisschen aufgeregt … Weiterlesen

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Limetten Käsekuchen

Wenn ich mal einkaufe oder backe, kann ich mit der Menge meistens vier weitere Großfamilien versorgen. Für die nächsten drei Monate.

Beim letzten Einkauf ist mir das mal wieder passiert. 800 Gramm Frischkäse wanderten in meinen Einkaufskorb. Jeder wird sich fragen, wo will der Frischkäse mit der Lea hin. Gute Frage, keine Antwort. Da ich in der hintersten Ecke meines Gemüsefachs auch noch ein Rudel Limetten beherbergte, beschloss ich kurzerhand einen Limetten Käsekuchen zu zaubern. Und weil ich erst letzte Woche Spinnenweben von meinem Youtube Account entfernen musste, hab ich mich bei dem ganzen Spaß auch gleich noch gefilmt.

Ob das eine so gute Idee war, dürft ihr gerne selbst entscheiden!

Für den Käsekuchenboden braucht ihr:

250 gr Mandelmehl
150 gr Butter
1 Ei
2 EL Xucker
1 EL Kokosmehl
Einen guten Bizeps

Für die Füllung braucht ihr:
680 gr Frischkäse (Doppelrahm)
3 Eier
8 EL Xucker
100 ml Limettensaft (oder was halt so bei 6 Limetten bei rumkommt)
1 EL Limettenschale (bei mir war es ein Espressolöffel voll und hat auch gereicht…)
1 TL Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl

1. Das Mandelmehl mit dem Ei und dem Xucker verrühren und die weiche Butter Stück für Stück reinkneten. Und weiter kneten. Und weiter.

2. Ja immer noch kneten.

3. Weiter, weiter! Go ____ (hier deinen Namen zur Motivation einfügen.)

4. Okay, sieht doch ganz ordentlich aus. Wenn der Teig eine einigermaßen schöne Kugel abgibt, kurz in den Kühlschrank stellen und mit der Füllung weitermachen.

5. In einer Rührschüssel Frischkäse, Xucker, Johannisbrotkernmehl (oder Guarkernmehl), die Eier und die Limettenschale verühren. Wenn das alles einigermaßen vermengt ist den Limettensaft dazu und nur solange umrühren bis der Saft gut mit der Menge vermischt wurde. Ich hab irgendwo gelesen das der Kuchen dann nicht so arg reißt. Naja, Glaube versetzt ja bekanntlich Berge, also glauben wir mal dran.

6. Den Teig aus dem Kühlschrank in eine Backform drücken. Ich mach das meistens einfach so: Teig rein, mit der Hand drauf batschen bis er gleichmäßig verteilt ist. Mein Vater meinte man könne Low Carb Mürbeteig ausrollen… Ja, soll er mal machen (siehe Video). Ich fands lustig, er musste einsehen, dass das doch irgendwie nicht klappt. War aber eine gute Teamarbeit (er arbeitet ich schaue zu). Ihr könnt das „Teig in die Backform“ also als Teambildende Maßnahme nutzen.

7. Füllung reinschütten und im 150 Grad vorgeheizten (ich bin eine blöde Nuss, dass ich das vorheizen erst jetzt erwähne, was!?) für mindestens 1 Stunde backen. Checkt ab der 50. Minute immer mal wieder die Bräune des Kuchens.

8. Wenn der Kuchen fertig ist, soll man ihn für 30 Minuten im Backofen auskühlen lassen bei einer leicht geöffneten Backofentür. Ich habe mich natürlich strikt daran gehalten, hat sicher maßgeblich zum Erfolg beigetragen …

Viel Spaß beim Nachbacken,

Lea

* Ich hab da oben ein paar der Zutaten mit den Affiliate Links von Amazon markiert, so könnt ihr sehen was ich genau benutze falls ihr euch das mal gefragt haben solltet. Wenn ihr da draufklickt und das Zeug kauft bekomme ich eine kleine Provision. Davon kann ich mir dann vielleicht irgendwann mal einen anständigen Friseurbesuch oder ein saftiges Steak leisten. Vielleicht aber auch nur einen neuen Schüsselausschabkratzer.

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Linzertorte

Für alle, die nicht jedes Jahr von ihrer Oma bebackt/bebuckt/gebebackt wurden und somit nie in den Genuß einer richtigen Linzertorte kamen: das könnt ihr ab heute ändern (lassen). Ich könnte euch jetzt erzählen, wie meine Ur-Urgroßmutter ihrem Mann die Torte im Krieg hinterhergeschickt hat, sie ihn aber erst nach Monaten an der Front erreichte und anstatt zu vergammeln noch(!) besser schmeckte – aber das interessiert euch sicher nicht (…geschickt eingefädelt, wa?!)

Da ich diese Woche das erste Mal mein Auto freikratzen musste, ist jetzt die perfekte Gelegenheit um mit den Rezepten zu beginnen in die vorsorglich immer ein halbes Kilo Zimt geschüttet wird.

Das Rezept ist ein bisschen anspruchsvoller als die anderen. Also falls ihr zwei linke Hände oder keine Geduld habt, sucht euch entweder einen passenden Partner (das wärs, eine Partnerbörse fürs backen! Marktlücke.) Oder fragt die Oma eures Vertrauens!

Für diese grandiose Linzertorte braucht ihr:

100 gr Butter
2 Eier
160 gr gemahlene Haselnüsse (diese ungeraden Zahlen kommen daher, weil es mal wieder ein Experiment war…)
170 gr gemahlene Mandeln (ich hab dieses mal die dunklen genommen)
70 gr Mandelmehl (kein Plan warum ich das gemacht habe, vermutlich um euch ein bisschen das Leben schwerzumachen)
60 gr Xucker (ihr fragt euch sicher, seit wann wiegt sie den Xucker ab… ja, also. Mir ist da so ne Packung auf die Arbeitsfläche gekippt …)
3 EL Zimt (oder mehr wenn ihr Junkies seid, oder weniger wenn ihr euch noch nicht mit der Jahreszeit abgefunden habt)
1 EL Vanille (weil darum!)
200-300 gr Himbeermarmelade (kann man kaufen, muss man aber nicht!)
→ könnt die auch einfach selbst machen: 300 gr Himbeeren und 150 gr Gelierxucker

1. Are you ready to ruuuumb … Meine Güte, Lea, sei ruhig. Die Eier in eine Rührschüssel und bevor ihr irgendetwas dazuschmeißen könnt, nehmt ihr einen Esslöffel und pikst ein Eigelb auf. Dann fischt ihr euch ein bisschen davon raus, muss echt nicht viel sein, halber Esslöffel reicht und bewahrt es in einem kleinen Gefäß in eurem Kühlschrank auf.

2. Jetzt könnt ihr wie gewohnt den Xucker kurz mit den Eiern verrühren und dann die ganzen Mehle rein. Die (am besten) flüssige oder seeehr weiche Butter dazukippen. Zimt und Vanille rein und dann kneten, kneten, kneten. Es sollte ein richtiger Mürbeteig entstehen. Falls ihr noch nie in das Vergnügen von einem richtigen Mürbeteig kamt, lasst euch sagen, der sieht gut aus und liegt klumpig in der Hand, nicht klebrig! Den Teig zu einer Kugel rollen und ab in Kühlschrank.

3. Jetzt könntet ihr mal die Marmelade kochen. Das ist so einfach, dass kann selbst mein kleiner Bruder! Die Himbeeren in einen Topf und da ich davon ausgehe das ihr wie ich TK-Beeren benutzt auf mittlerer Stufe auftauen lassen. Wenn sie weich sind, den Gelierxucker dazu und köcheln lassen, immer wieder brav umrühren. Wenn sich das zu einer marmeladigen Masse vereint, noch ein wenig länger köcheln lassen (und umrüüühren), dann ausschalten und entweder in ein Schraubglas abfüllen oder einfach da stehen lassen, da wir die eh gleich brauchen.

4. Eine Springform mit Butter „auswischen“. Safety first, wir wollen ja nicht das der Kuchen kleben bleibt. Dann 3/4 des Teigs in die Form drücken und gleichmäßig verteilen. Am Rand nur etwa einen Zentimeter nach oben kommen lassen, so hoch wird der nämlich nicht. (Wichtig: Mit einer Gabel in den Boden pieksen, weil wenn ihr das nicht macht, gibts nachher einen Vulkanartigen Linzertortenausbruch… ). Dann die Marmelade rein und den hochgedrückten Rand einfach bisschen mit dem Daumen runterdrücken. Das war jetzt viel gewurschtel und gedrücke, aber es lohnt sich, weils einfach wunderschön aussieht!

5. Den restlichen Teig zwischen zwei Lagen Backpapier legen und mit einem Nudelholz ausrollen. Da ich ein Ein-Frau-Haushalt bin und zwar WLAN aber kein Nudelholz besitze, habe ich einfach meine Balsamicoflasche genommen (egal ob heller oder dunkler, hauptsache die Flasche ist rund). Mit einem seeehr großen Messer jetzt circa 1,5 cm breite Streifen schneiden. Diese vorsichtig mit dem Messer anheben und in einer Art Gitter dann auf den Kuchen legen und an den Seiten vorsichtig wieder festdrücken.

6. … den Punkt hab ich eingebaut, damit ihr jetzt nicht denkt ich hab das Kuchengitter in 5 Minuten hingekriegt. Ihr habt also noch bisschen Zeit… Ja fluchen ist okay. Wenn die Streifen reißen, einfach auf dem Kuchen durch drücken/tätscheln/streicheln wieder zusammenflicken. Falls ihr keine Lust auf Gitter habt, dann nehmt einfach Keksausstecher und stecht den Teig ab aus. Konnte ich nur leider nicht, ich meine, wenn ich nichtmal ein Nudelholz habe, hab ich ganz gewiss auch keine Keksausstecher…

7. Jetzt solltet ihr mal langsam zu potte kommen, ich hab hier nicht unzählige Nummerierungspunkte Zeit! Ihr denkt jetzt sei es geschafft, ja fast! Erinnert ihr euch an das mickrige bisschen Eigelb im Kühlschrank? Das dürft ihr jetzt mit einem Pinsel auf den Teig streichen. Da ich kein Nudelholz, keine Keksausstecher und natürlich auch keinen Pinsel besitze, habe ich das Eigelb mit meinem Finger verstrichen. Funktioniert auch einwandfrei.

8. Einen Backofen habe ich ja (mittlerweile) Gott sei Dank, so kann der Föhn getrost im Schrank bleiben und der Kuchen bei 180 Grad Umluft auf der mittleren Schiene für 50 Minuten in den Backofen. (Falls ihr vier Schienenfächer in eurem Backofen habt, könnt ihr diesen Kuchen leider nicht backen … Mein Beileid!). Sollte der Kuchen jetzt doch rumspacken und unproportionale Blähungen bekommen, einfach mit einer Gabel in die Marmeladenfelder stechen.

Lea